Geschichte



In der damaligen eigenständigen Bürgermeisterei Kupferdreh wurde 1914 die Freiwillige Feuerwehr Dilldorf als dritter "Löschzug" neben den schon bestehenden Löschzügen Kupferdreh und Byfang gegründet.


Die Löschgruppe Dilldorf besteht zurzeit aus 20 aktiven Einsatzkräften.


Der Ausrückbereich liegt im Süden des Stadtteils Kupferdreh an der Stadtgrenze Velbert-Langenberg und umfasst die Vorortteile Dilldorf und Rodberg. Weitere Eingrenzungen stellen die Ausrückebereiche des Löschzuges Werden und der Löschgruppe Kupferdreh dar.


Der Standort der beiden Feuerwehrfahrzeuge (TLF 8/18, LF 16 TS) ist das Gerätehaus Deilbachtal 40. Die Räumlichkeiten für Unterricht und Aufenthalt befinden sich hinter dem Gerätehaus.


Die Zahl der Einsätze der Löschgruppe Dilldorf ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Sie liegt etwa zwischen 10 und 30 pro Jahr. Dies mag im Gegensatz zu manch anderen Löschgruppen sehr wenig erscheinen, aber der Ausrückbereich besteht in erster Linie aus Wald-, Acker- und Weideflächen; Wohn- und Gewerbebereiche stellen nur einen geringen Anteil dar, der aber in den letzten Jahren stetig angewachsen ist. Aber auch Einsätze im gesamten Stadtgebiet kommen vor, wenn größere Schadensereignisse zusätzliches Personal und Gerät erfordern.


Darüber hinaus sind auch bei größeren Veranstaltungen Brandsicherheitswachdienste zu stellen. Hierzu werden von der Löschgruppe Dilldorf ca. 200 Stunden im Jahr geleistet.


Damit bei den Einsätzen und Brandsicherheitswachdiensten ein schnelles und fachgerechtes Tätigwerden möglich ist, sind ständig theoretisches Schulungen und praktische Übungen erforderlich. Diese werden im zweiwöchigen Rhythmus über das ganze Jahr durchgeführt.